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Wirtschaftsförderung

 

                            Landkreis Börde
                            Amt für Wirtschaftsförderung
                            Gerikestraße 104
                            39340 Haldensleben

                            Telefon: 03904 7240-1207 und 7240-1255 bis -1258
                            Telefax: 03904 724051207
                            E-Mail: wirtschaftsfoerderung@boerdekreis.de

Ein guter Platz für Investitionen und naturbelassene Landschaften müssen einander nicht ausschließen. Die Region rund um die beiden Flüsss Ohre  und Bode beweist es. Schon in der Urzeit haben Menschen den Reichtum dieses Gebietes entdeckt und für sich genutzt - das Wasser, den fruchtbaren Boden und die landschaftliche Vielfalt. Beeindruckende Klosteranlagen und reizvolle Schlösser zeugen von reicher Vergangenheit. Ein Rundgang durch Städte und Dörfer lässt allerdings schnell deutlich werden, dass diese Region derzeit eine rasante Entwicklung durchlebt: Neben kunstvoll restaurierter Altsubstanz wachsen attraktive Wohnlandschaften und leistungsfähige Gewerbegebiete und lndustrieparks.

Wirtschaft und Natur in Harmonie - diese Beziehung hat eine gute Tradition: Johann Gottlieb Nathusius prägte als lndustriepionier und Landschaftsgärtner das Deutschland des 19. Jahrhunderts. Heute werden wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region miteinander verknüpft. Die Kulturlandschaft Althaldensleben - Hundisburg ist alljährlich Austragungsort der internationalen Sommermusikakademie und beherbergt unter anderem mit der über einhundertjährigen Ziegelei ein noch produzierendes technisches Denkmal.

Die Entwicklung der kulturellen Infrastruktur wird begleitet von einer sanften, aber zielstrebigen Erschließung der Landschaft für Tourismus, Gastronomie und Dienstleistung. Dieses Wachstum erleben Einheimische und Gäste in der Landschaft zwischen Drömling, Allertal, Börde und der Colbitz-Letzlinger Heide. Das Trinkwasser aus diesem Gebiet gehört zu den wertvollen Naturressourcen, und nicht nur die Colbitzer Bierbrauer wissen das zu schätzen.

Das Ernährungsgewerbe, die keramische Industrie und der Bergbau haben eine lange Tradition. Die gute Perspektive teilen sie sich allerdings mit anderen Branchen, denn Wirtschaft hat hier eine breite Lobby. Ein wichtiger Grund dafür ist das in Jahrzehnten gewachsene industrielle Bewusstsein der Menschen. Gut ausgebildete, mobile Arbeitskräfte und eine unbürokratische Verwaltung gehören dazu.

Straße, Schiene, Wasserstraße - der Landkreis Börde bietet alle Varianten moderner Infrastruktur. Durch den Wegfall der innerdeutschen Grenze ist der Kreis in das Zentrum eines Wirtschaftsraumes mit großer europäischer Perspektive gerückt. Überregionale Verkehrswege lassen die Großräume Hannover/Braunschweig und Berlin in greifbare Nähe rücken. Die Automobilstadt Wolfsburg liegt ohnehin vor der Tür. Ergänzt werden A 2, A 14, vier Bundesstraßen und moderne Schienenwege durch den Mittellandkanal.

Ein optimales Arbeitskräftepotential steht dank langer industrieller Tradition der Region zur Verfügung. Die Behörden unterstützen mit kurzen und unkomplizierten Genehmigungsverfahren aktiv die Ansiedelung von Unternehmen. Die zahlreichen Gewerbeflächen sind voll erschlossen, unbelastet und preislich attraktiv. Bei der Beantragung von Fördermitteln jeglicher Art bietet das Amt für Wirtschaftsförderung kompetente Unterstützung an.

Das Otto-Versandzentrum in Haldensleben sowie der Kalibergbau sind die größten Arbeitgeber im Landkreis. Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sind Unternehmen aus den Branchen Automobilzulieferindustrie, des Maschinen- und Armaturenbaus, der Herstellung von Metallerzeugnissen, der Elektro- und Steuerungstechnik, des Ernährungsgewerbes, der Pharmazeutischen Industrie und des Druckereigewerbes tätig. Ein Schwerpunkt der industriellen Entwicklung liegt in der Glas-, Keramik- und Baustoffindustrie. Sie hat auf Grund der natürlichen Vorkommen eine lange Tradition in der Region. Investitionen in vorhandene bzw. der Bau völlig neuer und modernster Betriebe, kennzeichnet heute diese Branchen.

Neben diesen traditionellen Industriezweigen etablieren sich auch neue, innovative Unternehmen, z.B. in den Bereichen der Kommunikationstechnik und Logistik. Erfolgreiche Ansiedlungen, wie beispielsweise die Salutas Pharma GmbH, Nibra Dachkeramik GmbH und Co. KG, Euroglas GmbH und Co, KG sind Zeichen für die dynamische Entwicklung dieser Wirtschaftsregion.

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