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Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens Wettbewerb: STABIL - Selbstfindung - Training - Anleitung - Betreuung - Initiative - Lernen


2. Wettbewerbsaufruf

Der Regionale Arbeitskreis des Landkreises Börde hat das Auswahlverfahren im Ideenwettbewerb STABIL nach Ablauf der Ausschreibungsfrist abgeschlossen. Es ist nur ein Projektvorschlag für den Südkreis eingegangen. Der eingereichte Projektvorschlag wurde anhand einheitlicher Kriterien einem Auswahlverfahren unterzogen und beurteilt.

Die erforderliche Priorität durch den Regionalen Arbeitskreis und somit eine Förderempfehlung für die mittelbewilligende Stelle erhielt folgender Träger:

Wirtschaftsakademie
Dr. P. Rahn & Partner GmbH
Niederlassung Gröningen
Goethepromenade 6
39397 Gröningen

Das Projekt für den Südkreis wird mit 10 Teilnehmern durchgeführt. Standort für die Projektdurchführung ist Gröningen.


1. Wettbewerbsaufruf

Der Regionale Arbeitskreis des Landkreises Börde hat das Auswahlverfahren im Ideenwettbewerb STABIL nach Ablauf der Ausschreibungsfrist abgeschlossen. Es ist nur ein Projektvorschlag für den Nordkreis eingegangen. Der eingereichte Projektvorschlag wurde anhand einheitlicher Kriterien einem Auswahlverfahren unterzogen und beurteilt.

Die erforderliche Priorität durch den Regionalen Arbeitskreis und somit eine Förderempfehlung für die mittelbewilligende Stelle erhielt folgender Träger:

SBH Südost GmbH
Zum Heizkraftwerk 10
06112 Halle (Saale)

Das Projekt für den Nordkreis wird mit 20 Teilnehmern durchgeführt. Standort für die Projektdurchführung ist Haldensleben.


Für Rückfragen und allgemeine Informationen wenden Sie sich bitte an:

Landkreis Börde
Fachdienst Arbeitsmarkt
Regionale Koordinatorin
Anja Budde-Kusitzky
Gerikestraße 5
39340 Haldensleben

Telefon: 03904 7240-1329
E-Mail: E-Mail: anja.budde-kusitzky@boerdekreis.de


2. Aufruf zur Teilnahme am Ideenwettbewerb: „STABIL - Selbstfindung - Training - Anleitung - Betreuung - Initiative - Lernen“


Der Landkreis Börde ruft alle interessierten Träger auf, Projektvorschläge im Rahmen des Wettbewerbs STABIL - Selbstfindung – Training – Anleitung – Betreuung – Initiative – Lernen“ für den Südkreis (ehemaliger Bördekreis) des Landkreises Börde einzureichen. Gefragt sind Projektideen zur Entwicklung und Herstellung der Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit förderungsbedürftiger junger Menschen, so dass diese in geeignete weiterführende Maßnahmen, in Ausbildung oder Beschäftigung integriert werden können. Die Grundlage für die Durchführung des Wettbewerbs und zur Umsetzung entsprechender Projekte bildet die „Richtlinie Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung“ . Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des europäischen Sozialfonds.


Anliegen des Wettbewerbs

Obwohl sich die Arbeitsmarktlage im Landkreis Börde weiter positiv entwickelt, können nicht alle Arbeitslosen davon profitieren. Für arbeitslose Jugendliche ohne Berufsabschluss gestaltet sich die Integration schwierig, insbesondere wenn sie mit Hilfe der Förderangebote der Agentur für Arbeit oder des Trägers der Grundsicherung nicht mehr erreicht werden können. Anfang Juli 2016 waren im Landkreis Börde im SGB II-Bereich 357 Jugendliche und im SGB III-Bereich 41 Jugendliche gemeldet, die formal der Zielgruppe von STABIL entsprechen. „STABIL“ ermöglicht eine gezielte, längerfristige und intensive Betreuung dieser Menschen. Die Förderung basiert auf dem pädagogischen Modell des Lernens unter produktiven betriebsnahen Bedingungen.


Wer kann sich am Wettbewerb beteiligen?

Zur Teilnahme am Wettbewerb sind Bildungsträger oder anerkannte Träger der freien Jugendhilfe, jeweils ohne mehrheitliche öffentliche Beteiligung berechtigt. Die Projektträger müssen ihren Sitz oder eine Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben. Um ein pädagogisches Gesamtkonzept aus einer Hand zu gewährleisten, kann je Projekt nur ein Träger Zuwendungsempfänger sein. Kooperationsverträge oder –vereinbarungen zwischen verschiedenen Trägern sind nicht zulässig. Der Antragsteller muss durch fachliche Qualität und Zuverlässigkeit sowie unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit die Eignung für eine sachgerechte und erfolgreiche Projektdurchführung besitzen. Die Projekte müssen den geltenden EU-Bestimmungen, dem Operationellen Programm für Sachsen-Anhalt und den darin enthaltenen Querschnittzielen entsprechen.


Welcher Personenkreis soll von der Förderung profitieren?

Zielgruppe sind förderungsbedürftige junge Menschen in der Regel unter 25 Jahre, in begründeten Fällen bis unter 30 Jahren, die ihre Schulpflicht erfüllt haben, keinen Berufsabschluss besitzen, arbeitslos sind und mit Hilfe der Förderangebote der Agenturen für Arbeit oder des Trägers der Grundsicherung nicht oder nicht mehr erreicht werden können, wie junge Menschen ohne Schulabschluss, ohne Ausbildungsplatz, die eine Ausbildung abgebrochen haben oder mit besonderem individuellen sozialpädagogischen Hilfebedarf.


Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte im Südkreis des Landkreises Börde, welche nach dem pädagogischen Modell des Lernens unter produktiven betriebsnahen Bedingungen unter fachlicher Anleitung produzierend tätig sind. Ziel ist die Vermittlung von Handlungskompetenz. Lernprozesse finden über Produktionsprozesse statt; es erfolgt keine Trennung zwischen Lern- und Arbeitsort.
Das Projekt muss das Ziel der Förderung – Entwickeln und Herstellen der Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit förderungsbedürftiger junger Menschen, die mit Hilfe der Förderangebote der Agentur für Arbeit oder des Trägers der Grundsicherung nicht oder nicht mehr erreicht werden können – eindeutig erkennen lassen.


Förderumfang

Die Projektförderung erfolgt als Fehlbedarfsfinanzierung. Zuwendungsfähig sind notwendige Personal- und Projektausgaben, die unmittelbar durch das Projekt entstehen und zur Projektdurchführung erforderlich sind. In der Vorbereitung zur Einreichung von Projektvorschlägen sind die einschlägigen Regelungen der „Richtlinie Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung“ zu beachten. Hier sind insbesondere die Regelungen zum Förderbereich C von Bedeutung.


Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Projekte im Südkreis des Landkreises Börde, in denen Angehörige der Zielgruppe nach einer Kompetenzfeststellung unter fachlicher Anleitung produzierend tätig sind. Ziel ist die Vermittlung von Handlungskompetenz. Lernprozesse sollen unter Produktionsbedingungen stattfinden, eine sozialpädagogische Begleitung ist zu gewährleisten. Die betriebsnahen Strukturen vermitteln Kenntnisse, Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die für die Aufnahme einer Ausbildung und Erwerbstätigkeit notwendig sind und schaffen so eine praxisnahe Berufsvorbereitung. Praktika bei privaten Arbeitgebern bis zu 3 Monaten sind wünschenswert. Eine Nachbetreuung der Teilnehmer soll erfolgen.

Die Zielgruppe soll die individuell gestalteten Bildungs- und Qualifizierungsangebote auf freiwilliger Basis und mit flexiblen Ein- und Ausstiegen nutzen können. Entsprechend soll der Träger jederzeit nachrückende TeilnehmerInnen in das Projekt aufnehmen können.

Im Projekt soll in mindestens drei verschiedenen Produktionsrichtungen oder Werkstätten unterschiedlicher Berufs- und Tätigkeitsfelder gearbeitet werden. Diese sollen an den Beschäftigungsperspektiven der Region und betriebsnah ausgerichtet sein. Schwerpunktbranchen der Region sind z. B.: Logistik, Metall, Maschinenbau, Dienstleistungen (Sozialwesen, Handel, kundennahe Dienstleistungen).

Jedes Projekt wird durch den Projektbeirat, der sich aus den Mitgliedern des Regionalen Arbeitskreises zusammensetzt, begleitet. Auf Grundlage der Geschäftsordnung stimmt der Projektbeirat einvernehmlich eine wettbewerbsneutrale Produkt- und Dienstleistungspalette ab und stellt die erfolgreiche Projektumsetzung sicher.

Im Projektvorschlag ist der hier gesetzte Rahmen durch die Beschreibung von Arbeitspaketen und Benennung von Meilensteinen zu konkretisieren. Dabei werden qualifizierte Darlegungen zu den in diesem Abschnitt genannten Anforderungen erwartet:

  • - Darstellung der Arbeit in den Werkstattbereichen basierend auf dem pädagogischen Modell des Lernens unter produktiven betriebsnahen Bedingungen
  • - Erläuterungen zu vorgesehenen Berufs- und Tätigkeitsfeldern und zu den regionalen Gegebenheiten
  • - Konzeptionelle Überlegungen zum Erwerb von Qualifikationen durch die TeilnehmerInnen in Praktika bei privaten Arbeitgebern
  • - Strategisches Vorgehen zur Vermittlung von TeilnehmerInnen in Praktika bei privaten Arbeitgebern und Akquise dieser bzw. Beschreibung des bestehenden Netzwerkes
  • - Darstellung eines modellhaften Teilnehmerdurchlaufs für den gesamten Projektzeitraum
  • - Methodische Erläuterungen zur Erarbeitung von individuellen Bildungs-, Entwicklungs- und Arbeitsplänen
  • - Überlegungen zur Nachbetreuung von TeilnehmerInnen
  • Zuwendungsvoraussetzungen

    Im Projektvorschlag sind an den dafür vorgesehenen Stellen Aussagen zu nachfolgenden Punkten zu treffen:

    • - Geplante Kapazitäten an Teilnehmerplätzen (unter Pkt. 1 Projektidee)
    • - Vorhandene / geplante Ressourcen; Werkstattbereiche (unter Pkt. 3.6 Trägerprofil)
    • - Einsatz des Projektpersonals (unter Pkt. 3.3 Projektpersonal)
    • - Qualitätssicherung (unter Pkt. 3.5 Qualitätssicherung)

    • Weitere Hinweise zur Konzepteinreichung

      • - Die Maßnahmenumsetzung soll für 20 Teilnehmer (je Maßnahme zehn Teilnehmer) im Südkreis des Landkreises Börde erfolgen.
      • Aufgrund der Zielgruppe und der regionalen Problematik eines Flächenkreises sollte in der Einreichung der Projektvorschläge ein Leasingfahrzeug Berücksichtigung finden. Eine aufsuchende Arbeit sollte bei Bedarf gewährleistet sein sowie die Möglichkeit der Abholung von Teilnehmern bestehen. Sollte im Südkreis jeweils nur ein Standort Berücksichtigung finden, wären die Teilnehmer aus dem ganzen Südkreis zu berücksichtigen. Bitte beschreiben Sie den Umgang hiermit im Konzept ausführlich.
      • Im Projektzeitraum soll pro Träger eine jährliche Kapazität von 10 Teilnehmerplätzen vorgehalten werden. Die Besetzung ist durchgehend sicherzustellen.
      • Die Maßnahmendauer ist individuell festzulegen und soll im Regelfall mindestens 3 Monate bis maximal zwölf Monate betragen.
      • Jeder Teilnehmer sollte im Maßnahmenzeitraum ein Betriebspraktikum in der Privatwirtschaft durchgeführt haben.
      • Der Förderzeitraum umfasst 24 Monate mit der Option der ein- oder mehrmaligen Verlängerung. Der Projektbeginn ist ab 01.02.2017 vorgesehen.


        Hinweise zum Verfahren

        Die zu fördernden Projekte werden im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ausgewählt. Für die Teilnahme am Wettbewerb ist ein tragfähiges Konzept zur Umsetzung der Ziele des Wettbewerbs zu entwickeln. Der Wettbewerb bildet die Vorstufe zum Antragsverfahren. Bei positiver Entscheidung durch den Regionalen Arbeitskreis (RAK) zu einem Projekt erfolgt die Aufforderung zur Antragsabgabe bei der bewilligenden Stelle.


        Die Projektvorschläge sind bis 4. November 2016, 12.00 Uhr, unter folgender Adresse einzureichen:

        Landkreis Börde
        Fachdienst Arbeitsmarkt
        Regionale Koordinatorin
        Anja Budde-Kusitzky
        Gerikestraße 5
        39340 Haldensleben

        Später abgegebene Antragsunterlagen werden nicht berücksichtigt.

        Der Projektvorschlag ist in doppelter Ausfertigung in einem verschlossenen Briefumschlag mit Hinweis auf den Wettbewerb „“STABIL“ einzureichen. Stichtagsrelevant ist der postalische Eingang bei der o. g. Adresse. Später eingehende Projektvorschläge bzw. Nachreichungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

        Zudem ist der Projektvorschlag zeitnah auch in digitaler Form an anja.budde-kusitzky@boerdekreis.de zu senden.

        Die Unterlagen sind vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Bewertung der Projektvorschläge erfolgt nach einem einheitlichen Bewertungsschema, das zusammen mit weiteren Hinweisen zum Bewertungsablauf auf der Website des Landkreises Börde eingesehen werden kann.

        Die Richtlinie und Unterlagen zum Einreichen eines Projektvorschlages stehen als Anlagen zur Verfügung.


        Ansprechpartner zum Wettbewerb

        Regionale Koordinatorin
        Frau Anja Budde-Kusitzky
        Telefon: 03904 7240-1329
        E-Mail: E-Mail: anja.budde-kusitzky@boerdekreis.de

        Leiter Fachdienst Vermögensfragen
        Herr Reinhard Hevekerl
        Telefon: 03904 7240-1207
        E-Mail: reinhard.hevekerl@boerdekreis.de

        Hinweis: Folgende Unterlagen für den Antrag sind durch www.foerderservice-ib.de bereitgestellt. Der Landkreis Börde stellt lediglich eine Verknüpfung hier zur Verfügung. Für rechtliche Mängel haftet nicht der Landkreis Börde.

        1. Musterunterlagen für einzureichende Projektvorschläge

        Hinweise

        1. Musterunterlagen für einzureichende Projektvorschläge

        0. Deckblatt
        1. Projektidee
        2. Projektstruktur mit Grafik
        3.1. Arbeitspakete Inhalte
        3.2. Ergebnisindikatoren
        3.3. Personal
        3.4. Projektpartner
        3.5. Maßnahmen Qualitätssicherung Projektmonitoring
        3.6. Trägerprofil
        4. Ausgaben Finanzierungsplan
        5. Trägererklärung
        Erläuterung Bewertung

        2. Musterunterlagen zur Bewertung von Projektvorschlägen

        1. Formale Prüfung
        Bewertungsmatrix
        Begriffserläuterung

        Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens – 1. Wettbewerbsaufruf Wettbewerb: „„STABIL - Selbstfindung - Training - Anleitung - Betreuung - Initiative - Lernen“

        Der Regionale Arbeitskreis des Landkreises Börde hat das Auswahlverfahren im Ideenwettbewerb „“STABIL“ nach Ablauf der Ausschreibungsfrist abgeschlossen. Es ist nur ein Projektvorschlag eingegangen. Der eingereichte Projektvorschlag wurde anhand einheitlicher Kriterien einem Auswahlverfahren unterzogen und beurteilt.

        Die erforderliche Priorität durch den Regionalen Arbeitskreis und somit eine Förderempfehlung für die mittelbewilligende Stelle erhielt folgender Träger:

        SBH Südost GmbH
        Zum Heizkraftwerk 10
        06112 Halle (Saale)
        Durchführungsort: Haldensleben


        Für Rückfragen und allgemeine Informationen wenden Sie sich bitte an:

        Landkreis Börde
        Fachdienst Arbeitsmarkt
        Regionale Koordinatorin
        Anja Budde-Kusitzky
        Gerikestraße 5
        39340 Haldensleben

        Telefon: 03904 7240-1329
        E-Mail: E-Mail: anja.budde-kusitzky@boerdekreis.de



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Do. 8:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00 Uhr
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