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Katastrophenfall / Katastrophenschutzeinheiten


Grundlage

Gemäß § 2 Abs. 1 in Verbindung mit § 2a Abs. 1 Katastrophenschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (KatSG-LSA) in der derzeit gültigen Fassung obliegt der Katastrophenschutz – als Aufgabe des übertragenen Wirkungskreises – dem Landkreis als untere Katastrophenschutzbehörde.


Allgemeines

Aufgabe des Katastrophenschutzes ist es insbesondere:

a) auf die Bekämpfung von Großschadenslagen und Katastrophen vorbereitet zu sein,
b) entsprechende Abwehrmaßnahmen zu treffen und
c) bei der Beseitigung von Schäden mitzuwirken.

Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen.


Der Katastrophenfall

Ein Katastrophenfall im Sinne des § 1 Abs. 2 KatSG-LSA ist ein Notstand, bei dem Leben, Gesundheit oder die lebenswichtige Versorgung einer Vielzahl von Personen oder erhebliche Sachwerte gefährdet oder wesentlich beeinträchtigt werden und zu dessen Abwehr oder Eindämmung der koordinierte Einsatz der verfügbaren Kräfte und Mittel unter einer gemeinsamen Gesamtleitung erforderlich ist.

Die Feststellung des Katastrophenfalls obliegt dem Landrat.

Von besonderer Bedeutung bei der Gefahrenabwehr im Katastrophenfall ist die Notwendigkeit der Koordinierung und einheitlichen Leitung der Abwehrmaßnahmen aufgrund der Komplexität und/oder Großflächigkeit des Schadensgeschehens.

Bei der Koordinierung der Maßnahmen zur Abwehr und Bekämpfung von Großschadenslagen und Katastrophen bedient sich der Landrat gemäß § 8 KatSG-LSA eines Katastrophenschutzstabes. Dieser koordiniert alle Maßnahmen von Behörden, Dienststellen, öffentlichen Einrichtungen, Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen zur Bewältigung der Katastrophe.


Katastrophenschutzeinheiten

Katastrophenschutzeinheiten sind gegliederte, ausgerüstete und ausgebildete Einsatzkräfte von Körperschaften oder von Hilfsorganisationen, die auf Grund gesetzlicher Bestimmungen im Katastrophenschutz mitwirken.

Die Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes sind - gemäß § 11 Abs. 1 KatSG LSA in Verbindung mit dem Aufstellungserlass Katastrophenschutz vom 24.01.2011 - nach folgenden Fachdiensten auszurichten:

a) Fachdienst Brandschutz,
b) Fachdienst Sanität,
c) Fachdienst Betreuung,
d) Fachdienst ABC,
e) Fachdienst Wasserrettung,
f) Fachdienst Logistik und
g) Fachdienst Führungsunterstützung.

Als öffentliche Hilfsorganisation wirken die Freiwilligen Feuerwehren der Städte und Gemeinden sowie nachstehende private Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz des Landkreises Börde mit:

Arbeiter-Samariter-Bund e.V. - Regionalverband Magdeburg

Deutsches Rotes Kreuz e.V. - Kreisverband Börde

Deutsches Rotes Kreuz e.V. - Kreisverband Wanzleben

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. - Regionalverband Magdeburg/Altmark/Börde/Harz

Malteser-Hilfsdienst e. V. - Diözesan- und Landesgeschäftsstelle Magdeburg

Des Weiteren sind die Ortsverbände der Bundesanstalt des Technischen Hilfswerkes sehr aktiv.

THW Ortsverband Oschersleben

THW Ortsverband Haldensleben


Katastrophenabwehr

Für eine effektive Vorbereitung auf Großschadenslagen oder Katastrophen ist die Erfassung und Untersuchung der Gefahrenquellen - von denen derartige Ereignisse ausgehen können - unerlässlich. Die Katastrophenschutzbehörde hat geeignete Vorbereitungsmaßnahmen für eine wirkungsvolle Katastrophenabwehr zu treffen.

Bei möglichen Notsituationen ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich erst einmal selbst helfen können, bis die organisierte Hilfe eintritt.

Die Broschüre “Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ beinhaltet Informationen und Verhaltenshinweise zu verschiedensten Ereignissen.

Ein Baustein für Kinder zum richtigen Verhalten im Notfall finden Sie hier.

< Feuerwehrtechnische ZentraleAus- und Fortbildung/Freie Lehrgangsplätze für Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren >
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